Gestern um die Mittagszeit holten wir unser Mietauto vom Flughafen ab. Davor aber nutzten wir noch die Zeit, um die Lombard Street mit ihren engen Haarnadelkurven anzusehen. Weil wir dort aber auch einen Blick auf die Brückenpfeiler der Golden Gate Bridge erhaschen konnten, beschlossen wir ein zweites Mal dorthin zu fahren, damit wir sie beim letzten Versuch einmal ohne Nebel zu Gesicht bekommen.
Schließlich verließen wir die Innenstadt San Franciscos jedoch, um unseren Weg mit unserem Hyundai Venue nach Süden zu beginnen. Wir erreichten Monterey am späteren Nachmittag und checkten in unser Hotel ein. Schon bei der Hinfahrt am Highway waren uns die teuren Sportwagen in größerer Zahl als üblich aufgefallen, nun wussten wir auch warum; dieses Wochenende wird eine große Sportwagenveranstaltung auf der Rennstrecke außerhalb der Stadt veranstaltet, die uns auch heute noch begleiten sollte.
Wegen dieser Veranstaltung war heute eine Panoramastraße geschlossen, zusätzlich verfolgten uns die Teilnehmer (oder wir sie?) bis in den malerischen Nachbarort Carmel-by-the-Sea. Ein malerisches Städtchen der High Society, in der sogar Clint Eastwood vor 35 Jahren Bürgermeister war. Die Beschaulichkeit wurde jedoch immer wieder von laut aufheulenden Motoren unterbrochen.
Zu allem Überfluss ist jedoch auch der bekannte Highway 1 mit seinem langen Küstenabschnitt wegen eines Hangrutsches noch einige Monate gesperrt, sodass uns nichts anderes übrig blieb, als unseren Weg über eine Alternativroute im Inland fortzusetzen.
Letztendlich gelang es uns doch, die letzten 50 Kilometer größtenteils entlang der Küste zu fahren und so machten wir noch einen kurzen Halt in Pismo Beach. Am Pier konnten wir nicht nur eine Gruppe von Walen in der Ferne bestaunen, denn währenddessen flogen immer wieder einige Pelikane über unsere Köpfe hinweg. Am Vormittag sahen wir sogar einen Seehund in Carmel, der mit den Badegästen am Strand im Wasser spielte. Die Tierwelt beeindruckt uns jeden Tag aufs Neue.

