Von Wirbelstürmen und Erdbeben

Seit heute Mittag sind wir in Los Angeles. Keine einfache Zeit, da Hurrikan Hilary heute Abend in der Stadt erwartet wird. Hilary selbst ist zwar bereits auf einen tropischen Sturm herabgestuft worden, dennoch mussten wir aufgrund starken Regens einen Ruhetag einlegen.

Die Anfahrt war doch eine größere Herausforderung, als vorerst angenommen und das obwohl wir von einigen Menschen beim Einkaufen eindringlich gewarnt wurden, überhaupt den Weg nach Süden fortzusetzen. Leider fließt das Wasser auf amerikanischen Autobahnen schlecht ab, sodass sich sehr schnell Lacken am Asphalt bilden, welche durch den Verkehr aufgewirbelt werden und so die Sicht zusätzlich beeinträchtigen. Wenig überraschend kam es zu einigen Auffahrunfällen, die uns allerdings nicht wirklich behinderten.

Im Hotel angekommen hatten wir Glück, das Zimmer sofort beziehen zu können (es war erst 12:30 und einige Gäste mussten noch im Aufenthaltsraum warten). Nach einem kurzen Telefonat nach Hause spürten wir jedoch plötzlich ein Erdbeben und unser Zimmer wurde merklich durchgerüttelt. Unser Verdacht wurde durch schnell eintreffende Warnhinweise auf unseren Smartphones bestätigt. Darin wurde auch explizit vor Nachbeben gewarnt, die wir dann auch im weiteren Verlauf des Nachmittags immer wieder spüren konnten.

Uns geht es soweit gut, wir werden den ersten Tropensturm in der Geschichte Kaliforniens ohnehin aussitzen müssen, genauso wie das Erdbeben. Wir bleiben für 2 Nächte hier und hoffen am Dienstag unser nächstes Ziel, Twentynine Palms, ohne Hindernisse auf den Straßen erreichen zu können.

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