Heute fuhren wir eine Station an, die nicht unbedingt von Anfang an auf unserem Plan war; den Bryce Canyon Nationalpark. Weil wir aber gerade Zeit hatten, und die Temperaturen in Page bereits am frühen Morgen deutlich anzogen, nahmen wir den Umweg von einer Stunde in Kauf, um dorthin zu kommen.
Auf einer Höhe von 2600 Metern über dem Meeresspiegel gelegen, fanden wir angenehme Temperaturen um die 26 Grad vor. Im Park selbst gab es wieder das Shuttle-System, das wir bereits vom Grand Canyon Nationalpark kannten. Wir parkten also unser Auto, stiegen in den Shuttlebus um und ließen uns zum entferntesten Punkt auf der Route bringen; dem Bryce Point.
Dort erwartete uns ein Blick auf halbkreisförmig angeordnete, durch Wind und Eis aus dem Sandstein gefräste Hoodoos, bizarr anmutende, rötliche Felsnadeln, die zu Hunderten in diesem Canyon vorkommen.
Wir wanderten sogar ein Stück entlang der Abbruchkante, um diesen besonderen Anblick noch besser auf uns wirken zu lassen. Nach etwa zwei Stunden Aufenthalt stiegen wir wieder ins Auto und fuhren in unser heutiges Quartier.
Für morgen haben wir einen Besuch im benachbarten Zion Nationalpark geplant – dort möchten wir solange wie möglich bleiben, da der nächste Halt bereits Las Vegas ist und wir uns Tagestemperaturen um die 42 Grad zumindest bis am Abend ersparen möchten.


