Heute Früh verließen wir Kingman und fuhren auf der Route 66 aus der Stadt hinaus in die Prärie. Für uns überraschend, wandelte sich die Landschaft innerhalb einiger Kilometer von felsiger Wüste in eine von zahlreichen Büschen überzogene Graslandschaft. Insgesamt 120 Kilometer befuhren wir eine großteils einsame, von endlosen Geraden gekennzeichnete Straße.
Der nächste größere Ort war schließlich Seligman, den wir für ein Frühstück, sowie einen Tankstopp nutzten. Hier war die Route-66-Bewerbung fast doppelt so hoch wie in Kingman. Ein Ramschgeschäft reihte sich an das andere, jedes einzelne davon üppiger dekoriert als sein Nachbar. Davon fast erschlagen, beschlossen wir weiterzufahren.
Am frühen Nachmittag erreichten wir schließlich unsere nächste Unterkunft direkt im Grand Canyon Nationalpark. Wir übernachten heute in einer kleinen Hütte direkt im Wald. Unser erster Weg nach Beziehen des Quartiers, führte uns dabei gleich nach vorne zur Schlucht. Da man sie allerdings am Hinweg durch die Waldwege erst ganz zum Schluss erblicken kann, war die Wirkung auf uns umso imposanter.
Durch die Nähe zur Unterkunft, konnten wir jetzt am Abend noch den Sonnenuntergang im Canyon mitansehen, mit etwas Glück haben wir heute Nacht zudem sternenklaren Himmel. Wir sind gespannt.


